Eine Reise durch das Land der Inuit mit Spielen, Liedern, Tänzen und Geschichten
AutorIn: Pit Budde und Josephine Kronfli
Wer an die Inuit denkt, dem fallen erst einmal Begriffe wie Iglu, Kajak oder auch Parka ein. Das sind Dinge, die von den Menschen des Nordens erfunden wurden und mittlerweile in unseren Breitengraden sehr bekannt sind. Aber eigentlich müssten die Inuit mindestens genauso berühmt sein für ihre Spiele und Sportarten. Da in der Arktis wenig Material zur Herstellung von Spielzeugen zu finden ist, kommen die meisten Spiele mit gar keinem oder nur wenig Material aus. In alten Zeiten spielten die Kinder im Sommer draußen oder im Winter in großen Schneehäusern. Heute sind in der kalten Jahreszeit Turnhallen und Gemeindezentren ein beliebter Spielort. Dort wird Dreibeinfangen gespielt, Zwei-Fuß-Hochsprung oder auch Flugzeug, es wird gerungen und getanzt, gefangen und gesungen.
Viele der alten Spiele sollten die Kinder auf das Leben als Erwachsene vorbereiten, so waren es oft Geschicklichkeits-, Ausdauer- und Teamspiele. Den Begriff "Eskimo" hören die meisten Inuit nicht gerade gerne, denn er ist ein Schimpfwort, das ihnen von ihren indianischen Nachbarn gegeben wurde und bedeutet "Rohfleischesser". Es ist in der Arktis durchaus üblich, rohes Fleisch zu essen, aber es gibt ebenso gebratenes, gekochtes, gedörrtes oder geräuchertes Fleisch, ganz zu schweigen von den vielen Fischgerichten. Das Buch beinhaltet eine Vielzahl der überlieferten Spiele, die noch heute im hohen Norden weit verbreitet sind und in jeder Jahreszeit gespielt werden. Informationen über das Leben und die Geschichte der Inuit, Bastelanleitungen, überlieferte Geschichten, Lieder, eine kleine Unterhaltung in Inuktitut und einige arktische Rezepte ermöglichen ein intensives Eintauchen in die Welt der Inuit gestern und heute.

 
Hier geht es zum Anfang dieser Seite...